Einzelnes Ergebnis wird angezeigt

Helmuth Valersi wurde 1957 in Leifers (Südtirol) geboren. Als erster Südtiroler studierte er das Fach Schlagzeug am Konservatorium der Stadt Innsbruck bei Prof. Fred Aigner und Dieter Kahler. Im Jahr 1980 schloss er sein Studium mit ausgezeichnetem Erfolg ab.
Bereits 1978 begann er seine pädagogische Laufbahn als Schlagzeug- und Musiktheorielehrer an der Landesdirektion der Deutschen und Ladinischen Musikschulen. Seither unterrichtete er ununterbrochen an den Musikschulen in Brixen, Auer, Leifers, Eppan und Bozen und prägte über Jahrzehnte hinweg die musikalische Ausbildung zahlreicher Schülerinnen und Schüler.
Von 2002 bis 2012 war er Fachgruppenleiter für Schlagzeug, Jazz- und Popularmusik. In dieser Funktion verantwortete er die Entwicklung neuer Lehrpläne, die Auswahl geeigneter Unterrichtsliteratur sowie die Organisation von Fortbildungen für Lehrkräfte. Seine fachliche Kompetenz vertiefte er durch zahlreiche Weiterbildungen bei international renommierten Dozenten, darunter Andy Gillmann, René Cremers, Mike Quinn, André Várkonyi, Gerald Endstrasser, Hans Peter Becker, Peter Sadlo und Howard Stevens.
Neben seiner pädagogischen Tätigkeit entfaltete Helmuth Valersi eine vielseitige künstlerische Laufbahn in unterschiedlichen Stilrichtungen. Bis 2015 war er als Schlagzeuger im Haydn-Orchester von Bozen und Trient tätig und arbeitete mit namhaften Dirigenten zusammen. Darüber hinaus wirkte er als Paukist im Domorchester Bozen unter der Leitung von Prof. Herbert Paulmichl bei zahlreichen Konzerten und feierlichen Gottesdiensten mit. Während seiner gesamten musikalischen Laufbahn war er zudem kontinuierlich als Kapellmeister verschiedener Musikkapellen in Südtirol tätig – eine Aufgabe, die er bis heute ausübt.
Seine Ensembletätigkeit umfasst unter anderem die Mitwirkung bei der Streicherakademie Bozen, den Festspielen in Erl (Tirol), im Schlagzeugensemble „Percussuono“, in der Big Band „Hanspeters Orchestra“, in der Brass Band Südtirol, im Südtiroler Blechbläser Ensemble, in der Tanzkapelle „Tadellos“, in einem Jazz-Trio sowie in der Südseit-Combo.