Esmadaru
Der Name ESMADĀRU entsteht aus den jeweils ersten beiden Buchstaben der Vornamen der Ausführenden, die das Werk am 18. September 2019 im Rahmen des Pauls-Sakral-Konzerts in Kaltern (Südtirol) uraufgeführt haben: Esther Videsott, Manfred Sinn, Daniel Vieider und Rupert Hechensteiner.
Das Stück ist langsam, ruhig und von meditativ-feierlichem Charakter; im Zentrum stehen Klang und Harmonie. Ein Ostinato im Baritonsaxophon eröffnet die Komposition. Nach und nach treten die weiteren Stimmen hinzu, bis der kurze Kernsatz vorgestellt wird. Es folgt ein kurzer melodischer Zwischenteil. Anschließend setzen die Stimmen erneut sukzessive ein, diesmal von der höchsten Stimme ausgehend. Der Kernsatz erklingt wieder, nun etwas kraftvoller. Ein weiterer kurzer, homorhythmischer Zwischenteil im Rubato und mit bewusst zurückgenommenen, leisen Harmonien leitet schließlich ein letztes Mal zum Kernstück über – diesmal noch strahlender und klanglich voller.











